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Präsident
Donald Trump hat Kevin Warsh als Nachfolger von Jerome Powell für den Vorsitz der Federal Reserve, dem amerikanischen Zentralbanksystem, nominiert.
Was ist das Besondere daran?
- Neuer Kandidat: Präsident Trump hat den ehemaligen Fed-Gouverneur Kevin Warsh für die Leitung der Zentralbank nominiert, aus der dieser 2011 zurückgetreten war. Damals protestierte Warsh dagegen, dass die Fed zu viel Liquidität in das Finanzsystem pumpte, sodass seine aktuelle Nominierung ein potenziell „hawkischer” Katalysator sein könnte, der die Fed dazu veranlassen könnte, ihre Geldpolitik zu straffen.
- Verbindungen zur Wirtschaft: Warshs Frau ist eine milliardenschwere Erbin des Estée-Lauder-Vermögens. Ihr Vater ist Ronald Lauder, der Präsident Trump seit ihrer gemeinsamen Studienzeit an der Wharton School der University of Pennsylvania kennt.
- Krypto-bewusst: Warsh ist durch persönliche Investitionen in Basis (ein algorithmisches Stablecoin-Projekt) und frühere Beratungstätigkeiten für den Krypto-Vermögensverwalter Bitwise mit der Krypto-Branche verbunden. Warsh betrachtet BTC als ein Instrument, das politische Entscheidungsträger leiten kann, und nicht als Bedrohung für den Dollar.
Präsident Donald J. Trump nominiert Kevin Warsh als Vorsitzenden des Board of Governors der Federal Reserve pic.twitter.com/M5FHQJzY2a
— Rapid Response 47 (@RapidResponse47) 30. Januar 2026