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Das US-Justizministerium hat am Freitag eine neue Runde der Epstein-Akten veröffentlicht, in denen die rätselhaften Verbindungen des verurteilten Sexualstraftäters zu einer Schlüsselfigur aus der Kryptowährungsbranche detailliert beschrieben werden.
Was ist der Clou?
- Krypto-Verbindungen: Epsteins enge Verbindung zur Krypto-Branche (insbesondere zu Bitcoin) wurde erstmals in früheren Veröffentlichungen der Epstein-Akten offenbart, die ein Licht auf Epsteins Verbindungen zu den frühen Entwicklungsaktivitäten von
Bitcoin warfen. - Mächtiger Fehler: Die neu veröffentlichten Epstein-Akten enthalten über 1.800 Verweise auf „Brock Pierce“. Pierce, ehemals Kinderdarsteller in Disneys „The Mighty Ducks“, ist derzeit Vorsitzender der Bitcoin Foundation und war zuvor Mitbegründer des Krypto-VC Blockchain Capital, des Stablecoin-Emittenten
Tether und der berüchtigten Krypto-Projekte EOS und OMNI. Unter den veröffentlichten Dokumenten befinden sich zahlreiche Beispiele für Investor-Updates vor dem Börsengang von Coinbase, die Pierce an Epstein weitergeleitet hat, sowie mehrere Beispiele für Korrespondenz zur Vereinbarung von persönlichen und Fernbesprechungen. Ihre Beziehung entstand irgendwann im Jahr 2011, lange bevor Pierce seine Aktivitäten im Bereich Kryptowährungen begann. - Coinbase-Investor: Im Dezember 2014 investierte Esptein über Brock Pierces Blockchain Capital 3 Millionen Dollar in die Krypto-Börse Coinbase; der Kauf sicherte Epstein ein persönliches Treffen mit Coinbase-Mitbegründer Fred Ehrsam. Epstein scheint später 50 % der Anteile für rund 11 Millionen Dollar an Blockchain Capital zurückverkauft zu haben.
Eine E-Mail von Brock Pierce an Epstein aus dem Jahr 2018. pic.twitter.com/xblJoqiGxb
— Kate Brannen (@K8brannen) 30. Januar 2026