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Der Indexfondsmanager Morgan Stanley Capital International (MSCI) hat bestätigt, dass Unternehmen, die digitale Vermögenswerte verwalten, weiterhin für die Aufnahme in den Index in Frage kommen. Unternehmen, die mehr als 50 % ihrer Vermögenswerte in Form von digitalen Vermögenswerten halten, sahen sich vor der Indexüberprüfung durch MSCI im Februar 2026 einer ungewissen Zukunft gegenüber.
Was ist der Stand der Dinge?
- Keine Änderung: MSCI hat beschlossen, Unternehmen, die digitale Vermögenswerte verwalten, im Rahmen der „Indexüberprüfung im Februar 2026” nicht aus seinen „Global Investable Market Indexes” auszuschließen.
- JPM FUD: Diemöglichen Folgen einer DAT-Delisting rückten im November in den Fokus der Kryptoindustrie, als Analysten von JPMorgan warnten, dass Strategy (MSTR) ein Hauptkandidat für ein Index-Delisting sei, und auf eine Ankündigung von MSCI vom 10. Oktober hinwiesen, in der um Feedback dazu gebeten wurde, ob DATs in seinen Indexprodukten verbleiben sollten.
- Anhaltende Unsicherheit: Während die Behandlung digitaler Vermögenswerte durch MSCI vorerst unverändert bleibt, hat die DAT-Debatte bei MSCI eine breitere Diskussion über die Rolle von nicht operativen/investitionsorientierten Unternehmen in seinen Indizes ausgelöst. MSCI hat zugesagt, weiteres Feedback dazu einzuholen, wie solche Unternehmen behandelt werden sollten.
DATs sind eine neue Variante eines seit langem bestehenden Geschäftsmodells – dem der Finanzdienstleistungsunternehmen.
— Cosmo Jiang (@cosmo_jiang) 6. Januar 2026
Es ist erfreulich zu sehen, dass die Aufklärungs- und Lobbyarbeit der Branche dazu beigetragen hat, dass MSCI zu der richtigen Schlussfolgerung gekommen ist.
DATs bleiben für die Aufnahme in den Index zugelassen https://t.co/9kRiqeE3QR https://t.co/KQl3hjSOvA