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Europäische Beamte wägen ab, ob der künftige digitale Euro auf einer öffentlichen Blockchain wie
Ethereum oder
Solana eingesetzt werden soll, was eine deutliche Abkehr von früheren Erwartungen an ein geschlossenes System darstellt, berichtet die Financial Times.
Was ist der Knüller?
- Politisches Umdenken: EU-Insider sagten der Publikation, dass das GENIUS-Gesetz, das einen föderalen Stablecoin-Rahmen geschaffen hat, Brüssel dazu gedrängt hat, den Zeitplan für den digitalen Euro zu beschleunigen und die Einführung einer öffentlichen Kette zu prüfen.
- Öffentlich vs. privat: Ein auf der Blockchain basierender Euro könnte weltweit zirkulieren und direkt mit Dollar-gestützten Stablecoins konkurrieren, wirft jedoch Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes auf, da die Transaktionen auf der Kette sichtbar wären.
- Strategische Bedenken: Beamte befürchten, dass das US-Gesetz die Dominanz der an den Dollar gekoppelten Stablecoins beschleunigen und die Rolle des Euro im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr unter Druck setzen wird.
- Standpunkt der EZB: Die Zentralbank bestätigte, dass sie sowohl zentralisierte als auch dezentralisierte Technologien prüft, ohne sich jedoch auf ein endgültiges Design festzulegen.