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Wo Stock Tokens aufsteigen müssen

Wo sind die heutigen tokenisierten Aktien unzureichend?
Wo Stock Tokens aufsteigen müssen
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Tokenisierte Aktien erleben gerade eine Sternstunde - sie werden als die nächste große Onchain-Anlage mit echtem Nutzen und Mainstream-Appeal gepriesen.

Doch trotz der Begeisterung stehen diese Instrumente noch ganz am Anfang. Sie haben eine klobige Infrastruktur, einen regulatorischen Überhang und einen langen Weg vor sich, bevor sie wirklich mit TradFi-Angeboten konkurrieren können.

Heute gehen wir der Frage nach, wie sich tokenisierte Aktien verändern müssen, bevor sie zum Mainstream werden!

🚩 Die Probleme

Tokenized Stocks werden zwar als Wegbereiter der Blockchain-Nutzung dargestellt, aber diese Produkte befinden sich noch im Anfangsstadium und haben noch einen langen Weg vor sich.

Bei vielen tokenisierten Aktien erhalten die Inhaber kein tatsächliches Eigentum an dem von ihnen erworbenen Vermögenswert. Stattdessen erhalten sie Onchain-Schuldscheine, die ihnen die Möglichkeit geben, Token gegen den Geldwert (d. h. Stablecoins oder Bargeld) einzulösen, der ihrem Bestand entspricht.

Im Gegensatz zum konventionellen Aktienbesitz über einen eingetragenen Makler nehmen die verworrenen rechtlichen Hüllen, die zur Schaffung von tokenisierten Aktien verwendet werden, den Inhabern auch wichtige Rechte, wie z. B. direkte Ansprüche auf Unternehmensvermögen und die Möglichkeit, mit ihren Aktien abzustimmen.

Tokenisierte Aktien können nur von Anlegern eingelöst werden, die sich beim Emittenten angemeldet haben, und diese Funktion steht Einwohnern von "verbotenen Gerichtsbarkeiten" nicht zur Verfügung, deren Definition von Emittent zu Emittent unterschiedlich ist und über Nacht geändert werden kann, um gesetzlichen Änderungen zu entsprechen.

Im Vergleich zu digital nativen Vermögenswerten, die wegen ihres vertrauenslosen Charakters und der fehlenden Abhängigkeit von Gegenparteien hoch geschätzt werden, sind die Nutzer von tokenisierten Aktien vollständig von der Solvenz einer zentralen Verwahrstelle abhängig, um ihre Ansprüche gegen Geldwert einzulösen.

Auch wenn es nur natürlich ist, dass in einem aufstrebenden Kryptowährungssektor Wettbewerb herrscht, führt die Verbreitung verschiedener Tokenized-Equity-Standards von unterschiedlichen Emittenten zu einer unerwünschten Fragmentierung, die den Endverbrauchern schadet.

🟢 Die Lösungen

Für einige, wie ether.fiMike Silagadze, ist die jüngste Welle von Ankündigungen tokenisierter Aktien ein "bedeutungsloser Meilenstein".

Anstatt minderwertige Kopien von TradFi-Aktien zu schaffen, die von vertrauenswürdigen Verwahrern abhängig sind, schlägt Silagadze die Schaffung von digital nativen "Inhaberaktien" vor, die es Startups ermöglichen, Vorschriften zu umgehen, indem sie direkt auf der Kette mit Token notieren, die als Pseudo-Aktien fungieren.

Während Silagadzes Vorschlag für genehmigungsfreie Inhaberaktien (auch bekannt als unregistrierte Aktienangebote) mit Sicherheit bei den Aufsichtsbehörden auf Ablehnung stoßen wird, leistet der digitale Vermögensverwalter Superstate mit Opening Bell Pionierarbeit für eine konforme Alternative zu Pseudo-Aktien.

Mit Opening Bell können Unternehmen auf Onchain-Kapital zugreifen, indem sie ihre Aktien direkt auf Solana Solana oder Ethereum Ethereum ausgeben und dabei Token verwenden, die über eingebaute Compliance-Mechanismen verfügen, wie z. B. Erlaubnislisten und programmatische Übertragungsbeschränkungen.

Obwohl Opening Bell von Silagadses idealistischer, erlaubnisfreier Zukunftsvision abweicht, stellt es einen realistischen Mittelweg für die Ausgabe von tokenisierten Aktien mit rechtlich durchsetzbaren Rechten dar, die mit den AML/KYC-Richtlinien übereinstimmen, die von fast allen existierenden Ländern gefordert werden.

Trotz der Stärken von Opening Bell in Bezug auf die Einhaltung von Vorschriften birgt das Eigenmarkenmodell erhebliche Fragmentierungsrisiken. Unabhängig davon, ob eine Aktie von TradFi portiert oder nativ onchain gelistet wird, kann sich die Liquidität aufspalten - über Blockchains hinweg, zwischen zentralen und dezentralen Handelsplätzen oder zwischen konkurrierenden Token. Käufer sehen sich auch mit zusätzlichen Reibungen konfrontiert, wie der obligatorischen KYC durch Superstate, die den Zugang einschränkt und die Akzeptanz verlangsamt.

Kryptowährungen sind nicht mehr der Wilde Westen, der sie einmal waren, und obwohl die SEC angeblich Ausnahmeregelungen für die Registrierung von Wertpapieren, die als Token ausgegeben werden, in Erwägung zieht, scheint dies immer noch ein harter Kampf zu sein.

Die Tokenisierung bringt eine ganze Reihe greifbarer Vorteile für Aktienhändler mit sich, und obwohl alle registrierten Wertpapiere letztendlich über ein Echtzeit-Abwicklungsnetzwerk gehandelt werden, ist es aufgrund der Folgen der Fragmentierung sehr wahrscheinlich, dass nur eine "Blockchain" die große Mehrheit dieser Transaktionen abwickeln wird.

Darüber hinaus wird die erfolgreiche Generation von Aktien-Tokens ihre Liquidität nicht auf verschiedene Private-Label-Emittenten aufteilen, da dies ein minderwertiges Kauferlebnis schafft. Tokenisierte Aktien befinden sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium, aber die derzeitigen Hindernisse deuten darauf hin, dass eine einzige Kette mit einheitlichen Ausgabestandards und einem konformen Ausgabeschema den Sektor dominieren wird.


Jack Inabinet

Written by Jack Inabinet

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Jack Inabinet is a Senior Analyst with a passion for exploring the bleeding edge of crypto and finance. Prior to joining Bankless, Jack worked as an analyst at HAL Real Estate where he conducted market research and financial analysis for commercial real estate development and acquisition activities in the Seattle region. He graduated from the University of Washington’s Michael G. Foster School of Business.

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