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Die Ethereum-Technologie, die das "Blockchain-Trilemma" löst

Vitalik Buterin argumentiert, dass die neuesten Upgrades von Ethereum eine Skalierung ermöglichen, die keine Kompromisse bei der Dezentralisierung oder Sicherheit eingeht. Werfen wir einen genaueren Blick auf die technischen Neuerungen.
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Vitalik Buterin Vitalik Buterin hat gerade eine kühne Erklärung: Ethereum Ethereum hat das Blockchain-Trilemma gelöst.

Er führt dies auf eine neue Kombination von technischen Upgrades zurück, die zusammenarbeiten, um die Skalierungsgrenze des Netzwerks zu verschieben - ohne die Dezentralisierung oder Sicherheit zu opfern.

Blockchains wurden lange Zeit als dazu verdammt angesehen, ein nicht optimales Gleichgewicht zwischen Dezentralisierung, Sicherheit und Skalierbarkeit zu akzeptieren (das Blockchain-Trilemma). Buterin glaubt, dass zkEVMs und PeerDAS Ethereum helfen können, ohne Kompromisse zu skalieren und eine "grundlegend neue und leistungsfähigere Art von dezentralem Netzwerk" zu schaffen.

Heute besprechen wir, warum zkEVMs und PeerDAS die Zukunft der Skalierbarkeit von Ethereum eröffnen und erkunden, wohin sich Ethereum als nächstes entwickelt. 👇

Ethereums skalierende Zukunft

Alle Netzwerke müssen Kompromisse zwischen Dezentralisierung, Sicherheit und Skalierbarkeit eingehen.

Während die Peer-to-Peer File-Sharing-Plattform BitTorrent stark dezentralisiert ist und theoretisch eine ähnliche Größe wie das Internet erreichen könnte, gibt es keine einzige Quelle der Wahrheit, die den Netzwerkkonsens bildet, was schwache Sicherheitsgarantien bietet.

Obwohl Bitcoin Bitcoin eine starke Dezentralisierung und Sicherheitsgarantien durch global verteilte Mining-Operationen erreicht, führt der Wunsch des Netzwerks, minimale Hardware-Anforderungen zu stellen, in Kombination mit seinem Brute-Force-Konsensmechanismus zu einem extrem langsamen Durchsatz von etwa 7 Transaktionen pro Sekunde.

Das Solana-Netzwerk bietet zwar eine Bitcoin-ähnliche Sicherheit bei wesentlich höherer Geschwindigkeit, doch die hohen Hardwareanforderungen des Netzwerks beschränken die Teilnahme auf kommerzielle Knotenbetreiber und schränken die Dezentralisierung ein.

Das Blockchain-Trilemma behindert die Entwicklung einer ausgewogenen Blockchain, die gleichzeitig Dezentralisierung, Sicherheit und Skalierbarkeit in jedem dieser Beispiele optimiert. Vitalik Buterin glaubt jedoch, dass Ethereum mit zkEVMs und PeerDAS erreichen kann, woran andere gescheitert sind.

Was sind zkEVMs?

Zero-Knowledge Ethereum Virtual Machines (zkEVMs) sind eine Art Skalierungslösung, die Ethereum-Transaktionen offchain ausführt und deren Korrektheit onchain mit kryptographischen Zero-Knowledge-Proofs beweist.

Anstatt Transaktionen einzeln an die Ethereum L1 zu übermitteln, bündeln zkEVMs Tausende von Transaktionen in einem Proof, der die Ergebnisse von Transaktionen berücksichtigt und gleichzeitig die Notwendigkeit von Blockchain-Berechnungen umgeht. Dieses Design erhöht die Skalierbarkeit durch die Verwendung von Offchain-Ausführung, während die Sicherheit auf Ethereum-Niveau durch Onchain-Proof-Verifizierung erhalten bleibt.

Vitalik bezeichnet die aktuellen zkEVMs als "Alphastadium" und behauptet, dass sie über eine Leistung in Produktionsqualität verfügen, aber Sicherheitsarbeit erfordern. Er geht davon aus, dass sich ihre Vorteile in den nächsten 4 Jahren voll entfalten werden, wobei die ersten Gelegenheiten, zkEVM-Knoten zu betreiben, irgendwann im neuen Jahr auftreten werden.

Was ist PeerDAS?

Peer-to-Peer Data Availability Sampling (PeerDAS) ist Ethereums neuester Sprung in der Datenskalierung. Es wurde am 3. Dezember 2025 in das Mainnet übernommen und diente als die wichtigste Verbesserung des jüngsten Fusaka-Upgrades von Ethereum.

Rollups müssen Transaktionsdaten an Ethereum veröffentlichen, damit das Netzwerk unabhängig Zustandsübergänge überprüfen kann. PeerDAS reduziert die Kosten für die Bereitstellung dieser Daten drastisch, indem es den Nodes erlaubt, kleine Datenstücke von Peers abzurufen, anstatt ganze Datenblöcke herunterzuladen.

PeerDAS (heute live im Mainnet) ermöglichte es Ethereum, den dedizierten "Blob"-Speicherplatz für die Datenverfügbarkeit zu erhöhen, ohne die Hardware-Anforderungen für Knoten zu ändern, die den Ethereum L1 validieren wollen.

Wie geht es weiter?

Vitalik glaubt, dass Ethereum in den nächsten vier Jahren das erste Netzwerk werden kann, das das Blockchain-Trilemma vollständig überwindet. Ein solcher Durchbruch wird nicht als Ergebnis einer einzelnen plötzlichen Leistung erwartet, sondern als allmähliches Ergebnis eines anhaltenden Fortschritts im Laufe der Zeit.

Ethereum hat bereits die Datenverfügbarkeit durch PeerDAS erweitert, und während die Entwickler erwarten, dass die ersten Experimente mit zkEVM-Knoten noch in diesem Jahr beginnen werden, geht Buterin nicht davon aus, dass zkEVMs erst später in diesem Jahrzehnt zu einer dominierenden Methode der Blockvalidierung werden.

Obwohl das Ausführungsrisiko bestehen bleibt, könnte Ethereum, sollte Vitaliks Skalierungsvision Wirklichkeit werden, sehr wohl neu definieren, was für dezentralisierte Systeme möglich ist, indem es ein Modell bietet, bei dem Sicherheit, Dezentralisierung und Skalierbarkeit einander verstärken, anstatt zu konkurrieren.


Jack Inabinet

Written by Jack Inabinet

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Jack Inabinet is a Senior Analyst with a passion for exploring the bleeding edge of crypto and finance. Prior to joining Bankless, Jack worked as an analyst at HAL Real Estate where he conducted market research and financial analysis for commercial real estate development and acquisition activities in the Seattle region. He graduated from the University of Washington’s Michael G. Foster School of Business.

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