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Roman Storm, der Miterfinder von Tornado Cash, steht in Manhattan vor Gericht. Ihm wird unter anderem vorgeworfen, mehr als 1 Milliarde Dollar gewaschen zu haben - ein bahnbrechender Fall, bei dem die Freiheit der Software gegen die Verfolgung von Finanzverbrechen antritt, berichtet The Block.
Was ist der Knüller?
- Anklagen eingereicht: Storm wird der Geldwäsche, des Verstoßes gegen Sanktionen und des Betriebs eines nicht lizenzierten Geldtransportunternehmens beschuldigt, was zu einer Haftstrafe von bis zu 45 Jahren führen kann.
- Argumentation der Staatsanwaltschaft: Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, wissentlich Geldwäsche für die nordkoreanische Lazarus-Gruppe und andere kriminelle Vereinigungen ermöglicht zu haben, indem er
Tornado Cash als Geldwäscheinstrument nutzte. - Verteidigung des freien Codes: Storms Anwälte argumentieren, dass er lediglich Open-Source-Code veröffentlicht hat und keine Kontrolle darüber hatte, wie andere ihn verwenden - der Prozess wird als Kampf um die Meinungsfreiheit und die Rechte der Entwickler dargestellt.
- Rückendeckung der Gemeinschaft: Krypto-Befürworter haben sich um Storms Verteidigung geschart, mit über 2,5 Millionen Dollar an ETH-Spenden und lautstarker Unterstützung von Coin Center,
Paradigm und der EFF. - DeFi-Showdown: Der Fall könnte einen wichtigen Präzedenzfall für die Haftung von Entwicklern bei dezentralen Protokollen schaffen, mit weitreichenden Auswirkungen für Open-Source-Mitwirkende im gesamten Web3.