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Vitalik formuliert die L2-Erzählung von Ethereum neu

Vitalik sagt, dass Ethereum L2s eine neue Rolle brauchen, da L1 schneller skaliert, und fordert Rollups dazu auf, sich über „bloße Skalierung“ hinaus zu differenzieren.
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Der Schöpfer von Ethereum, Vitalik Buterin, drängt auf ein Umdenken in Bezug auf die Layer-2-Strategie von Ethereum Ethereum und argumentiert in einem Beitrag, dass die ursprüngliche Vision von „Rollups als Marken-Shards” nicht mehr den heutigen Realitäten entspricht. Da die Skalierung von L1 und die Dezentralisierung von L2 langsamer voranschreiten als erhofft, sei es laut Buterin an der Zeit, neu zu definieren, wozu L2s eigentlich dienen.

Was ist der Clou?

  • Eine nüchterne Analyse: Die ursprüngliche, auf Rollups ausgerichtete Roadmap sah L2s als Ethereum-gestützte Shards, die vertrauenswürdigen Blockspace bieten. In einem neuen Tweet argumentierte Buterin, dass dieses Modell nicht mehr tragfähig ist, da viele L2s nicht in der Lage oder nicht willens sind, die Vertrauensgarantien zu erfüllen, die echte Shards erfordern würden.
  • L2s als Spektrum: Anstatt als binäre „Ethereum oder nicht”-Shards sollten L2s laut Buterin als Kontinuum betrachtet werden – von vollständig durch Ethereum gesicherten Netzwerken bis hin zu Ketten mit lockereren Vertrauensannahmen, die für bestimmte Anwendungsfälle optimiert sind.
  • Differenzieren oder untergehen: Buterin forderte L2s auf, sich über den Mehrwert und nicht nur über die Skalierbarkeit zu unterscheiden. Zu den von ihm vorgeschlagenen Wegen gehörten datenschutzorientierte VMs, Sequenzierung mit extrem geringer Latenz, nicht-finanzielle Anwendungen wie soziale Netzwerke oder KI, anwendungsspezifische Ausführungsumgebungen oder ein extremer Durchsatz, der sogar über das hinausgeht, was ein L1 der nächsten Generation unterstützen kann.
  • Protokollwechsel: Auf der Seite von Ethereum hob Buterin die Dynamik hinter einem nativen Rollup-Precompile zur Verifizierung von zkEVM-Proofs hervor. Dies könnte Rollups ohne Sicherheitsrat, eine stärkere Interoperabilität und synchrone Kombinierbarkeit über Ketten hinweg ermöglichen.

Bankless Take:

Diese Kommentare markieren eine subtile, aber wichtige Entwicklung in der Roadmap von Ethereum. L2s werden nicht mehr als obligatorische Erweiterungen von L1 positioniert, sondern als optionale, differenzierte Umgebungen mit expliziten Kompromissen.

Das ist eine gesunde Veränderung. Die Skalierung von Ethereum L1 verschafft dem Ökosystem Luft zum Atmen und zwingt L2s dazu, sich ihren Platz durch die Entwicklung wirklich neuer Lösungen zu verdienen. Die Gewinner werden nicht diejenigen sein, die am lautesten „Ethereum-Ausrichtung” rufen, sondern diejenigen, die klare Garantien und überzeugende Spezialisierungen bieten.


William M. Peaster

Written by William M. Peaster

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William M. Peaster, Senior Writer, has been with Bankless since January 2021. Immersed in Ethereum since 2017, he writes the Metaversal newsletter on the onchain frontier, covering everything from AI projects to crypto games, as the team’s lead NFT analyst. With a background in creative writing, he writes fiction and publishes art on Ethereum in his free time.

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