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Die portugiesische Glücksspielaufsichtsbehörde SRIJ hat
Polymarket angewiesen, den Betrieb einzustellen, und droht mit einer Sperrung auf Netzwerkebene im Land. Dieser Schritt folgte auf einen Anstieg der Aktivitäten im Zusammenhang mit den jüngsten Präsidentschaftswahlen in Portugal, die nach Angaben der Behörden gegen die nationalen Glücksspielgesetze verstießen.
Was ist der Hintergrund?
- Unterlassungsaufforderung: Die portugiesische Glücksspielaufsichtsbehörde gab Polymarket 48 Stunden Zeit, um seine Aktivitäten einzustellen, mit der Begründung, dass die Plattform nicht über eine Lizenz für das Anbieten von Wettdienstleistungen verfüge und politische Wetten nach portugiesischem Recht verboten seien.
- Wahlanstieg: Berichten zufolge wurden mehr als 103 Millionen Euro auf den Präsidentschaftsmärkten von Polymarket in dem Land gewettet, wobei in den Stunden vor der Veröffentlichung der offiziellen Ergebnisse ein Anstieg der Wetten zu verzeichnen war, was Bedenken hinsichtlich der möglichen Verwendung nicht öffentlicher Informationen aufkommen ließ.
- Sperrmaßnahme: „Die Website ist nicht berechtigt, in Portugal Wetten anzubieten, und nach nationalem Recht sind Wetten auf politische Ereignisse oder Geschehnisse, ob national oder international, nicht zulässig“, erklärte die Aufsichtsbehörde in einer (übersetzten) Stellungnahme gegenüber dem portugiesischen Sender Rádio Renascença.