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Das dezentrale soziale Netzwerk Farcaster wurde vom Ökosystem-Entwickler Neynar gekauft.

Neynar übernimmt Farcaster von Merkle, während sich die Gründer zurückziehen. Dieser Schritt folgt auf den Wechsel von Lens zu Mask Network im Rahmen einer umfassenderen Neuausrichtung von SocialFi.
Das dezentrale soziale Netzwerk Farcaster wurde vom Ökosystem-Entwickler Neynar gekauft.
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Die Farcaster-Plattform wird von einem der führenden Entwickler des Netzwerks, dem Krypto-Startup Neynar, übernommen. Die Bedingungen der Vereinbarung wurden nicht bekannt gegeben. Die Übernahme erfolgt Monate, nachdem die Gründer von Farcaster angekündigt hatten, das Unternehmen von seinen Ambitionen im Bereich Social Apps weg und hin zur Entwicklung einer Wallet-App zu verlagern. Das auf Ethereum Ethereum basierende Protokoll wurde zuletzt mit 1 Milliarde US-Dollar bewertet.

Was ist der Clou?

  • Eigentumsübertragung: Neynar wird das Farcaster-Protokoll, die Farcaster-App und Clanker, die von Farcaster im letzten Jahr erworbene Base-basierte AI-Token-Launchpad, übernehmen. Die Übertragung soll in den nächsten Wochen abgeschlossen werden.
  • Gründer treten zurück: Dan Romero und Varun Srinivasan, ehemalige Führungskräfte von Coinbase, die 2020 die Farcaster-Muttergesellschaft Merkle gegründet hatten, hatten seit Dezember ihren Fokus auf eine Wallet-App verlagert.
  • Breitere SocialFi-Verlagerung: Die Übernahme erfolgt einen Tag, nachdem Lens Protocol (von Aave) bekannt gegeben hat, dass Mask Network seine Zukunft leiten wird, und parallel zu Vitalik Buterins Versprechen, 2026 vollständig zu dezentralisierten sozialen Netzwerken zurückzukehren.

Bankless Take:

Diese Woche markiert einen klaren Wendepunkt für dezentrale soziale Netzwerke. Mit dem Wechsel von Lens zu Mask Network und Farcaster zu Neynar beginnen beide Protokolle ein neues Kapitel unter Teams, die sich auf die Nützlichkeit der Produkte statt auf Token-Spekulationen konzentrieren. Vitaliks jüngster Beitrag fasst diese Verlagerung gut zusammen: Zu viele Krypto-Social-Projekte haben „die Schaffung von Preisblasen um Creator herum” mit Innovation verwechselt und damit eher bestehendes Sozialkapital als die Qualität der Inhalte belohnt. Neynars „Builder-First”-Ansatz gefällt mir besonders gut, da mir an Farcaster vor allem die Kultur der Hobby-Softwareentwicklung gefallen hat, die Mitte letzten Jahres einen Miniapp- und Vibe-Coding-Boom ausgelöst hat. Ob diese neuen Verwalter das Vertriebsproblem dezentraler sozialer Netzwerke lösen können, bleibt abzuwarten, aber die Abkehr von Token als Hauptexport dieser Netzwerke scheint ein notwendiger Schritt zu sein.


David Christopher

Written by David Christopher

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David is a writer/analyst at Bankless. Prior to joining Bankless, he worked for a series of early-stage crypto startups and on grants from the Ethereum, Solana, and Urbit Foundations. He graduated from Skidmore College in New York. He currently lives in the Midwest and enjoys NFTs, but no longer participates in them.

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