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Die geschlossene Kryptobörse ShapeShift hat zugestimmt, eine Strafe in Höhe von 750.000 US-Dollar an das US-Finanzministerium zu zahlen, weil sie angeblich gegen Sanktionsgesetze verstoßen hat, indem sie Nutzern aus Ländern wie Kuba, Iran, Sudan und Syrien erlaubt hat, über ihre Plattform Transaktionen durchzuführen.
Was ist der Grund für die Strafe?
- Vorgeworfene Verstöße: Das Finanzministerium sagte, dass ShapeShift zwischen 2016 und 2018 mehr als 12,5 Millionen US-Dollar an Kryptotransaktionen für Nutzer in sanktionierten Ländern verarbeitet hat.
- Kein Compliance-Programm: Die Agentur behauptete, dass ShapeShift keine Verfahren zur Einhaltung von Sanktionen hatte und erst nach Erhalt einer Vorladung von OFAC eines implementierte. Die Ermittler sagten, dass ShapeShift "Grund zu der Annahme hatte", dass es Nutzer in eingeschränkten Ländern bediente, auch über IP-Adressdaten.
- Geschichte des Austauschs: ShapeShift wurde 2014 von Krypto-O.G.
Erik Voorhees gegründet und wurde dafür bekannt, anonyme Token-Swaps zu ermöglichen, ohne KYC zu verlangen. Später geriet sie in regulatorische Probleme und wurde zu einer DAO, bevor sie ihren zentralisierten Betrieb einstellte.