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CFTC-Vorsitzender Michael Selig gab heute bekannt, dass in mehr als 50 offenen Gerichtsverfahren ein Amicus-Schriftsatz eingereicht wurde, um die ausschließliche Zuständigkeit seiner Behörde für die Regulierung von Prognosemärkten in den Vereinigten Staaten zu verteidigen.
Was ist der Clou?
- Ein Sheriff: Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat einen Amicus-Schriftsatz – lateinisch für „Freund des Gerichts“ – eingereicht, um ihre ausschließliche Bundesgerichtsbarkeit über die Regulierung von Prognosemärkten in den Vereinigten Staaten zu verteidigen. Laut einem Gastbeitrag von CFTC-Vorsitzendem Selig im Wall Street Journal soll die Einreichung verhindern, dass Bundesstaaten Prognosemärkte regulieren, und würde sich auf mehr als 50 laufende Gerichtsverfahren auswirken.
- Realer Anwendungsfall: CFTC-Vorsitzender Selig betonte die mehr als zwei Jahrzehnte währende ausschließliche Zuständigkeit der CFTC für Ereigniskontrakte und unterstrich deren Nutzen in der Praxis. „Sie erfüllen eine nützliche Funktion für die Gesellschaft, indem sie es den amerikanischen Bürgern ermöglichen, sich gegen kommerzielle Risiken wie Temperaturanstiege und Energiepreisspitzen abzusichern. Außerdem dienen sie als wichtige Kontrollinstanz für unsere Nachrichtenmedien und Informationsströme”, erklärte Selig in einem auf X veröffentlichten Video.
Ich habe eine wichtige Neuigkeit zu verkünden... pic.twitter.com/3OBNTaOnIL
— Mike Selig (@ChairmanSelig) 17. Februar 2026