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Einem Bericht von Bloomberg zufolge befindet sich
Binance in Gesprächen mit dem US-Justizministerium, um die gerichtlich angeordnete Compliance-Überwachung vorzeitig zu beenden. Die Gespräche kommen weniger als zwei Jahre, nachdem Binance mit den US-Behörden einen Vergleich über 4,3 Milliarden Dollar wegen Geldwäsche und Sanktionsverstößen geschlossen hat.
Was ist der Knüller?
- DOJ-Überwachung könnte früher enden: Ursprünglich wurde Binance im Rahmen einer strafrechtlichen Einigung im Jahr 2023 eine dreijährige unabhängige Überwachung zugewiesen. Diese Überwachung begann offiziell im Mai 2024, könnte nun aber schon viel früher enden.
- Noch unter FinCEN-Aufsicht: Aus dem Bericht geht nicht hervor, ob Binance auch mit dem FinCEN des Finanzministeriums verhandelt, das über Sullivan & Cromwell seine eigene fünfjährige Aufsicht auferlegt hat - das erste Mal, dass die Behörde dies in einer Vollstreckungsaktion getan hat.
- Kostspielige Überarbeitung der Compliance: Seitdem CEO Richard Teng das Unternehmen nach dem Rücktritt von Changpeng Zhao übernommen hat, hat Binance Berichten zufolge allein im Jahr 2024 mehr als 200 Millionen US-Dollar für die Verbesserung der Compliance ausgegeben.