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Caroline Ellison, ehemalige Co-CEO von Alameda Research, soll nach Verbüßung einer zweijährigen Haftstrafe wegen ihrer Rolle beim Zusammenbruch von FTX aus einer New Yorker Resozialisierungseinrichtung entlassen werden.
Was ist der Stand der Dinge?
- Schuldbekenntnis: Ellison bekannte sich im Dezember 2022 schuldig in zwei Fällen von Verschwörung zum Betrug per Telekommunikation, zwei Fällen von Betrug per Telekommunikation und je einem Fall von Verschwörung zum Rohstoffbetrug, Wertpapierbetrug und Geldwäsche.
- Kooperationsrolle: Sie sagte 2023 im Prozess gegen FTX-Gründer Sam Bankman-Fried aus und erklärte, er habe Verbrechen im Zusammenhang mit Kundeneinlagen über die unbegrenzte Kreditlinie von Alameda und den direkten Zugang zu Geldern angeordnet.
- Verwandte Urteile: Bankman-Fried wurde zu fast 25 Jahren Gefängnis verurteilt und muss 11 Milliarden Dollar für Verluste zahlen, während die FTX-Führungskräfte Gary Wang und Nishad Singh nach ihrer Zusammenarbeit eine Gefängnisstrafe vermieden haben.
- Regulatorische Maßnahmen: Die SEC beantragt, Ellison, Wang und Singh für mehrere Jahre von Führungs- oder Verwaltungsratsfunktionen in börsennotierten Unternehmen auszuschließen.
Bankless Take:
Die Freilassung von Ellison ist ein weiterer Schritt, um das Kapitel über den Zusammenbruch von FTX abzuschließen. Dennoch hat die Branche noch einen langen Weg vor sich, um Außenstehenden zu beweisen, dass wir keine riskante, spekulative Anlageklasse sind. Eine im Juli letzten Jahres von Gallup durchgeführte Studie zeigte, dass die „Main Street” wenig Verständnis oder Interesse für unsere Token hat. Wenn der Clarity-Gesetzentwurf zustande kommt, könnte sich dies hoffentlich ändern.