# JPMorgan-Finanzvorstand: Rendite von Stablecoins „offensichtlich gefährlich und unerwünscht“ *Author: Jack Inabinet* *Published: Jan 13, 2026* *Source: https://www.bankless.com/de/read/news/jpmorgan-cfo-stablecoin-yield-obviously-dangerous-and-undesirable* --- Jeremy Barnum – Finanzvorstand des amerikanischen Bankgiganten JPMorganChase – warnt vor renditestarken Stablecoins. Als Antwort auf eine Frage eines Analysten während der Telefonkonferenz zum Ergebnis des vierten Quartals heute Morgen bezeichnete Barnum die Rendite von Stablecoins als „offensichtlich gefährlich und unerwünscht“ und behauptete, solche Instrumente stellten ein paralleles Bankensystem dar, dem es an aufsichtsrechtlichen Sicherheitsvorkehrungen mangele. ### Was ist der Clou? - **Angst vor Stables:** JPM-Finanzvorstand Jeremy Barnum kritisierte heute Morgen renditestarke Stablecoins. „Die Schaffung eines parallelen Bankensystems, das ... alle Merkmale des Bankwesens aufweist, einschließlich etwas, das einer verzinslichen Einlage sehr ähnlich sieht, ohne ... die damit verbundenen Vorsichtsmaßnahmen, die über Hunderte von Jahren der Bankenregulierung entwickelt wurden, *ist eine offensichtlich gefährliche und unerwünschte Sache*.” - **Wettbewerbsmotivation:** JPMorgan, eine regulierte Bank und Emittentin der tokenisierten Einlagenmünze JPMD, steht in direktem Wettbewerb mit Stablecoin-Emittenten. Während beide Kunden bei Zahlungen unterstützen, könnten Stablecoins den Einlegern aufgrund ihrer einfacheren Struktur höhere Renditen bieten, was eine potenzielle Bedrohung für die Wirtschaftlichkeit des traditionellen Bankensystems darstellt. - **Clarity Ban:** Der über Nacht veröffentlichte Digital Asset Market Clarity Act zielt darauf ab, Emittenten von Stablecoins zu verbieten, Renditen an passive Token-Inhaber auszuschütten, erlaubt jedoch Belohnungen, die an bestimmte Handlungen geknüpft sind, wie z. B. Anreize für die Eröffnung eines Kontos und Cashback-Prämien. > Stellen Sie sich vor, Sie wären CFO von JPM, auf dem Höhepunkt Ihrer Karriere, und würden dann auf die Bühne geholt, um das völlig unseriöse Argument vorzubringen, dass Stablecoin-Prämien (regulierte MM-Fonds) „offensichtlich gefährlich und unerwünscht“ seien, weil sie Konkurrenz für Ihre Bank schaffen. [pic.twitter.com/nJ8EEzcpe6](https://t.co/nJ8EEzcpe6)— Nick van Eck (@Nick_van_Eck) [13. Januar 2026](https://twitter.com/Nick_van_Eck/status/2011086968122458319?ref_src=twsrc%5Etfw)